Nasreddine Zitouni – Jede gute Tat ist Kopfgeld

Nasreddine Zitouni – Jede gute Tat ist Kopfgeld

Nasreddine Zitouni – Jede gute Tat ist Kopfgeld

Nasreddine Zitouni wurde 1957 in Algerien geboren, wo er sein Kunststudium an der „Académie des Beaux Arts“ absolvierte. Er erhielt ein Stipendium, um sein Studium in Hamburg fortzusetzen, wo er 1990 in Industriedesign promovierte, um anschließend als Designer und freischaffender Künstler zu arbeiten. Er folgte seinem Studium der klassischen arabischen Kalligraphie und entwickelte über viele Jahre hinweg seinen individuellen Stil.

Jede gute Tat ist Kopfgeld
Hadith (Ausspruch des Propheten Mohammed)

Nasreddine Zitouni

Steckbrief

Name Nasreddine Zitouni
Beruf Kalligraph
Website zitouni-orientalart.com

Seit 2000 hat er in verschiedenen Foren, Gesellschaften und bei kulturellen Veranstaltungen in Europa ausgestellt. Er nahm an der Artparis-Abudhabi 2008 teil (vertreten durch die Bait Muzna Gallery / Oman) und 2012 und 2014 an der Sharjah Calligraphy Biennale (Vereinigte Arabische Emirate), wo einige seiner Werke von der königlichen Familie und von Sammlern gekauft wurden. Seine Designobjekte werden aus verschiedenen Materialien als Unikate gefertigt, die modernes Design mit der Kunst der Kalligraphie verbinden.

Seine Arbeit basiert auf traditionellen Schriften und Weisheiten; „Jede gute Tat ist Kopfgeld.“ (Hadith), „Der beste unter den Menschen ist derjenige, der ein langes Leben genießen durfte, in dem er gute Werke vollbracht hat“ (Hadith), „(….Das Gebet ist ein Licht), Almosen ein Beweis, Geduld eine Erleuchtung…„(Hadith) oder „Das eigene Verhalten ist wertvoller als das eigene Gold.“ (Arabisches Sprichwort) sind Beispiele für Texte, die der Künstler ausgewählt hat, die ihn dazu inspirieren, mit der verborgenen Macht der Buchstaben und Wörter in unzähligen Variationen und beeindruckenden Illuminationen, bunt und dekorativ, die Botschaft des Propheten s.a.v. allen Menschen zu übermitteln – ein besinnliches und meditatives Erlebnis.

Seine Sammlung von Kalligraphien und Objekten ist gleichermaßen eine persönliche Anstrengung, um Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenzubringen und die islamische Kultur zu fördern.

Alle Hadithe, die er in seine Bilder integriere, handele von Anstand, denn der Prophet sei herab gesandt worden, um das Benehmen der Menschen zu vollenden, erklärt er in seiner Ansprache zu Beginn der Vernissage „O Sohn Adams…“ im Caritas-Haus in Bonn-Meckenheim. Sein Ziel sei es, den Dialog zu fördern und Barrieren zu überwinden. Nasreddine Zitouni ist somit Vermittler zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen, leidenschaftlicher Designer und zugleich innovativer Kalligraph.

Ich möchte mit meiner Kunst alle Menschen ansprechen, denn wir alle sind Kinder Adams. Deshalb habe ich auch dieses Motto für meine Ausstellung gewählt, denn genauso „O Sohn Adams…“ beginnt eine Überlieferung unseres Propheten, Friede sei mit Ihm.

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